Tennisplätze 5 min Umkreis Bushaltestelle Veilchenweg

 
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Hier muss sich etwas verändern

Warum gibt es rund 25 Tennisplätze rund um die Bushaltestelle Veilchenweg? Weil Steffi und Boris mal Weltspitze waren? Stell dir vor es ist Tennis und niemand geht hin.

Entweder die Vereine wie Victoria oder ETV werden über zB den masterplan Active City in die Lage versetzt nachfragegerechte Sportanlagen anzubieten und entsprechend umzubauen oder die Flächen sollten zB für Wohnungsbau ungenutzt werden. Tennis ist bezogen auf den Flächenanspruch derart raumgreifend wie im Einzelhandel Lidl flächenextensiv und beschäftigungsarm. 300 qm netto-Fläche und manchmal 2 Leute und 1 Filzball...

Das ist für derart städtische Lagen unzeitgemäß. Und es gibt zu viel Fußball und Tennis und zu wenig Vielfalt.

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Tennis ist soooo achtziger

Kommentare

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Guter Einwand. Tennisplätze können ansonsten auch bestens auf den Dächern von (neuen) Sporthallen installiert werden. Sportvereine brauchen Platz, müssen damit aber verantwortungsvoll umgehen. Gleiches gilt übrigens auch für Kleingärten. Nur weil eine Familie einmal in der Woche 3 Stunden in der Parzelle verbringen möchte, steht eine stark subventionierte Grünfläche der Allgemeinheit den Rest der Zeit nicht zur Verfügung. Wer Raum und Fläche von der Stadt zur Verfügung gestellt bekommt, sollte auch eine relevante Nutzung nachweisen können.

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Kaum noch frei Plätze Der Sportclub Victoria wurde 1895 gegründet. Eine der Hauptsparten des Vereins ist seit 1904 Tennis. Da bedurfte es keines Boris Becker oder einer Steffi Graf um Tennis am Veilchenweg populär zu machen. Dort boomt es schon seit über 110 Jahren. Nebenbei, ich bin dort 1964 eingetreten. Damals gab es natürlich auch schon die wunderbare ETV-Anlage sowie eine weitere Tennisanlage vom Allianz-Betriebssport. Heute leider mit Wohnungen bebaut. Sie täuschen sich übrigens, wenn sie von raumgreifenden Flächenanspruch sprechen. Denn die Anlage wird sehr intensiv genutzt. Damals (1964) war Tennis tatsächlich noch etwas elitär. Wir waren gerade mal sechs (!) Jugendliche im Verein. Heute nehmen alleine am vereinsgeförderten Jugendtraining mehr als 200 Jugendliche aus vielen Ländern. Außerdem finden über das ganze Jahr in den Ferien Tenniscamps statt - und der Zuspruch ist riesengroß. Schon heute wundern sich insbesondere Neulokstedter die ins grüne Lokstedt gezogen sind, dass sie für ihr Kind keinen Fußball- oder im Tennisverein finden. Genau aus diesem Grunde kann man nicht - wie von ihnen gewünscht - jeden Sportplatz mit Wohnungen bebauen. Wo sollen denn dann die Bewohner - seien es nun Kinder, Erwachsene oder Senioren - Sport machen? Außerdem, wer möchte weitere Bewohner in Lokstedt, es sind doch schon jetzt im Verhältnis zur Infrastruktur viel zu viele. Vor allem, wenn für jeden neuen Bewohner Grün- oder Sportflächen verschwinden. Wir sind jedenfalls sehr froh, dass es wenigstens die Tennisvereine in Lokstedt weiterhin gibt. Das regelt sich glücklicherweise nach Angebot und Nachfrage. Da genügend Menschen Tennis spielen wollen, werden die Plätze am Veilchenweg noch viele Jahre weiter bestehen. Um auf den von Ihnen angesprochenen Boom der 1980er Jahre zurück zu kommen. Damals wurde die Sportlepp-Tennishalle an der Papenreye gebaut. Und gerade auch diese Tennishalle aus den besonderen Tennis-Boom-Zeiten hätten wir diesen Winter gut gebrauchen können. Denn die Nachfrage nach Tennisunterricht für Jugendlich in Gruppen ist sprunghaft gestiegen. Viele Kinder können daher nur einmal die Woche spielen - was natürlich viel zu wenig ist um Fortschritte zu machen. Von dieser Warte gesehen ist es bedauerlich, dass in der Tennishalle an der Papenreye derzeit Flüchtlinge untergebracht sind.

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Wie soll eine Stadt aussehen? Wie stellen Sie sich denn bitte eine lebenswerte Stadt vor, wenn Sie schon eine harmlose Sportart wie Tennis „in städtischen Lagen unzeitgemäß“ finden? Wohnburg an Wohnburg? Und möglichst alles Wohnungen ohne Garten, ohne Balkon, ohne Grün, ohne Sportanlagen? Tennis maximal noch auf den Dächern erlaubt. Und bitte, was verstehen Sie denn unter Vielfalt? Wenn Sie darunter verstehen, dass am Wochenende - wie etwa an der Lohbek zu besichtigen - im Park gegrillt wird, dann ist das auch flächenintensiv. Die ganze Woche muss das Grün unbebaut bleiben, bis am Wochenende einige Leute dort abhängen. Und falls Sie mich fragen, das Grillen in den Parks ist kein schöner Anblick für Spaziergänger.

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Leider kein Reitverein mehr Wir hier in Lokstedt Geborenen bedauern, dass hier nicht noch weitere flächenintensivere Sportarten angeboten werden. Meine Ehefrau etwa ist (wie die meisten ihrer Schulfreundinnen) in ihrer Kindheit in Lokstedt geritten - früher gab es nämlich mehrere Reitvereine in Lokstedt, dort wo jetzt Wohnungen gebaut wurden (Feldhoopstücken, Max-Zeil-Straße).

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Ein Treffpunkt Das Clubhaus des SC Victoria erfüllt für viele Mitglieder auch die Funktion eines Treffpunktes (den es ansonsten in Lokstedt kaum noch gibt). Hier wird den Tennisspielenden zugeschaut und dabei Kaffee getrunken oder es werden Karten gespielt. Meine Ehefrau würde es übrigens schön finden, wenn die Gastronomie im SC Victoria auch für Nicht-Mitglieder geöffnet werden würde. So manche Mutter vom Spielplatz am Grandweg / Veilchenweg würde sich bestimmt freuen, im Clubhaus Kaffee trinken zu können, während sich die Kinder auf dem Spielplatz (der ist übrigens auch flächenintensiv) vergnügen.