Fehlender Hochwasserschutz durch Vernichtung der Retentionsfläche am Hagendeel

 
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Hier muss sich etwas verändern

Durch Verdichtung und deutliche Aufschüttung der Retentionsflächen ist ein erforderlicher Hochwasserschutz im Bereich der Kollau nicht mehr gegeben. Das Freiraumkonzept des Bezirksamts Eimsbüttel aus April 2011 hat damals noch folgendes veröffentlicht:

„In der Kollauniederung ergeben sich aus den Notwendigkeiten des Hochwasserschutzes, der in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Thema werden wird, neue Möglichkeiten und Chancen. So könnten Teile der Kollauniederung durch eine ‚Entfesselungsstrategie‘ zu einer Wasserlandschaft umgestaltet werden, in der Auendynamik und partielle Überschwemmungen bewusst zugelassen würden. Mitten in der Stadt könnte eine urbane Wasserlandschaft entstehen. In einer bewussten Inszenierung der Landschaft könnten Wanderwege und Stege angelegt werden, die eine Begehung des Gebietes ganzjährig ermöglichen. Die temporäre Überschwemmung von Wegen würde dabei von vornherein einbezogen. Die Pflege der Feuchtgrünländer könnte durch eine Beweidung mit Robustrindern gewährleistet werden.“

Die Bezirksverantwortlichen haben mit der Vernichtung dieser Flächen ein derart negatives Beispiel geliefert, dass man sehr besorgt sein kann, was noch auf uns zukommt. Begründete Sorgen der Anwohner fanden und finden keine Berücksichtigung.

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Lokstedterin