Das Lokstedter Zentrum
Unser Zentrum wird heute im Bereich Siemersplatz / Vogt-Wells-Straße stark vom Verkehr beeinflußt, die ehemals am Behrmannplatz endende Vogt-Wells-Straße wurde Mitte der 1970er Jahre über die Julius-Vosseler-Straße verlängert. Sie dient seither als Anbindung der nord-östlichen Stadtteile Hamburgs an die Autobahn A7.
Das Lokstedter Zentrum bietet derzeit kaum mehr Attraktivität oder Aufenthaltsqualität, zudem bietet es nur wenige Parkplätze und wird nur noch wenig frequentiert.
Da es im Bereich Siemersplatz / Vogt-Wells-Straße stark vom Verkehr beeinträchtigt ist und hier in den letzten Jahrzehnten praktisch jeder Versuch der Wiederbelebung gescheitert ist, liegt es nahe, das Zentrum stattdessen von der geographischen und historischen Mitte am Behrmannplatz / Grelckstraße her zu beleben.
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Lokstedter Zentrum heute: Mitten im Verkehr
Ob traditionelles Feinkost- oder Spielwarengeschäft – Einzelhändler kapitulieren vor den schlechten Bedingungen: fehlende Parkplätze, unattraktive Fuß- und Radwege, eine immens steigende Verkehrsflut. Viele Lokstedter müssen deshalb für die Deckung ihres täglichen Bedarfs auf andere Stadtteile ausweichen oder sich mit weniger begnügen. Diese Einkaufsfahrten sind in jeder Hinsicht unsinnig.
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Unterversorgung
Im weitläufigen Lokstedter Zentrum (vom Siemersplatz bis zu Rewe in der Grelckstraße) überwiegt inzwischen sehr deutlich die Wohnfunktion. Es fehlen Verkaufsflächen. Selbst im vergleichsweise noch gut ausgestatteten Bereich Nahrung und Genussmittel liegt die durchschnittliche Ausstattung an Lebensmittelverkaufsflächen mit 0,30 qm je Einwohner deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die verbliebenen wenigen Geschäfte liegen zerstreut, wodurch flanieren kaum mehr möglich erscheint. In der Mitte des Lokstedter Zentrums am Behrmannplatz gibt es außer einer Apotheke und einem Aldi nichts. Einige wenige Geschäfte sowie ein sehr kleiner Wochenmarkt am Mittwoch in der Grelckstraße, das ist selbst für die Nahversorgung zu wenig. Besonders wenn man bedenkt, dass Lokstedt der am schnellsten wachsende Stadtteil im Bezirk Eimsbüttel ist.
Es fehlt an einem attraktiven Geschäftemix für die über die einfachsten Dinge des täglichen Bedarfs hinaus gehende Versorgung. Wäre es nicht sinnvoll gewesen in dem Neubau in der Grelckstraße im EG 1-2 Geschäfte zu haben statt einer erdrückenden Mauer?
Einkauf
Ein attraktives Stadtteilzentrum
Ein kleines Einkaufszentrum in Form einer Markthalle mit einem schönen Dorfplatz auf dem DRK- und THW-Gelände könnte Lokstedts Zentrum wiederbeleben. Geschäfte beliebter Firmen werden eine Vielzahl von Kunden anziehen, von der auch ganz besonders kleinere Gewerbetreibende mit individuelleren Angeboten profitieren werden.
Von einer erstarkten Mitte erhoffen wir uns Impulse, die in die Peripherie des Zentrums, z.B. in die Grelckstraße, ausstrahlen und dort für eine neue Lebendigkeit sorgen.
Lokstedt muss seinem Ruf als Familienstadtteil gerecht werden und seine Infrastruktur an die Bedürfnisse der stetig wachsenden Einwohnerzahl anpassen – und seine Identität als Wohnort im Grünen stärken.
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Ein Zentrum für Lokstedt
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Hier muss sich etwas verändern
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Freigang Müller
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