Verpflichtung von Stell- und Garagenplätze pro Wohneinheit

 
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Hier muss sich etwas verändern

Zurzeit sind Stell- und Garagenplätze für Neubauten nicht verpflichtend notwendig. Für die Entwicklung des Stadtteils Lokstedt bis 2040 sollte
diese Regelung aufgehoben und neu reguliert werden, sodass bei Neubauten ob nachverdichtet, aufgestockt oder individueller Hausbau pro WE ein Stell- bzw. Garagenplatz verpflichtend ist. In Lokstedt ist vor allem in den Neubaugebieten und bei den Nachverdichtungsmaßnahmen der Mangel an Stell- und Garagenplätzen massiv zu erkennen (z.B. Quartier Ansgarweg, Rimbertweg, Lohkoppelweg, Emil-Andresen-Straße, Max-Tau-Straße, Julius-Vosseler-Straße). Dieses führt nicht nur zur Gefährdung der Bewohner und Anwohner bei Feuerwehr- und Rettungseinsätzen sondern ist auch für die Stadtreinigung ein großes Problem.

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Kommentare

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Ich finde, das Gegenteil wäre richtig: Keine Verpflichtung, Stellplätze für Autos vorzusehen. Ein Auto abstellen zu können ist kein Grundrecht. Das Problem ist nicht ein Mangel an Stell- und Garagenplätzen, sondern es gibt ganz einfach zu viele Autos! Die Stadt erstickt im Autoverkehr.

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Lieber Radfahrender, es freut mich sehr, dass Sie nicht auf Autos angewiesen sind, da Sie entweder nicht zur arbeitenden Bevölkerung gehören oder eine Arbeitsstelle haben, die mit den Rad oder dem ÖPNV gut und mit angemessenem Aufwand zu erreichen ist. Vermutlich benötigen Sie zu Ihrem Glück auch keine Hilfe durch andere. Familie und Freunde, die als Besucher zu Ihnen möchten, haben Sie ggf. auch nicht. Lokstedt ist nicht gerade ein Vorzeige-Stadtteil mit sehr guter Infrastruktur, in dem Wohnen und Arbeiten miteinander verbunden werden kann. Immer mehr Bauanträge für Wohnungen werden erteilt, deren Baustufenpläne eigentlich eine Mischbebauung (Wohnungen + Gewerbe) vorgesehen haben (eine integrierte Brötchen-Aufback-Station reicht dem Bauamt schon als umfangreiches Gewerbe aus). Der Fokus des Senats liegt weniger auf der Schaffung von wohnungsnahen Arbeitsplätzen als auf dem massiven Wohnungsbau. Auch für ältere und hilfsbedürftige Anwohner wird es immer schwieriger Besuch zu empfangen, der mit dem Auto anreist, um z. B. die Einkäufe zu übernehmen, im Haushalt zu unterstützen oder einfach Gesellschaft zu leisten. Und in den seltensten Fällen wohnt die Familie noch in direkter Nachbarschaft. Diese Zeiten sind vorbei.

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Aber wenn die Infrastruktur in der Gegend so schlecht ist, wäre es dann nicht sinnvoller, einen besseren ÖPNV zu fordern als noch mehr Platz für noch mehr Autos, die noch mehr Verkehr erzeugen?