Bei allem Verständnis für die Nachverdichtungsideen des Bezirkes, bitte ich Sie zu bedenken, dass zum einen auch durch den demografischen Wandel zukünftig eine Vielzahl von Wohnflächen und Wohnungen zur Verfügung stehen werden, die heute noch genutzt werden. Ein umsichtiger Umgang mit Freiflächen ist sinnvoller als ein Verdichtungswahn, der später von nachfolgenden Generationen in Frage gestellt und Gebäude ggf. wieder abgerissen bzw. nicht genutzt werden.
Auch die Idee, dass wir zukünftig weniger Autos in Hamburg haben werden ist ebenfalls vor dem Hintergrund zu hinterfragen, dass die Autoindustrie einer der größten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland ist. Schon aus diesem Grund sollten bei der Genehmigung von Bauflächen eine entsprechende Anzahl von Autostellplätzen verpflichtend sein.
Und nicht zuletzt werden zukünftig Grünflächen als Naherholungsgebiete im innerstädtischen Raum immer wichtiger werden. Perspektivisch werden durch den finanziellen Wandel der Gesellschaft, wo ganze Generationen eine aufgrund der veränderten Lebens- und Arbeitsverhältnisse ganz andere Altersvorsorge haben, immer mehr Menschen nicht in der Lage sein sich einen (Auslands-)Urlaub zu leisten. Umso wichtiger ist es in den einzelnen Vierteln die Naherholungsoasen zu belassen.
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