Wohnen

Wohn-Themen

»Kieler-Straßeninsel«

Der Wurmfortsatz nach Altona Nord – die "Insel" auf der Kieler Straße – eignet sich hervorragend für eine erweiterte Wohnbebauung, da sie ihrer auch bauplanungsrechtlich festgeschriebenen Funktion als Grünfläche ohnehin nicht nachkommen kann. Ich meine sogar Schilder gesehen zu haben die das Betreten der öffentlchen Teile untersagen. Entwicklungsbedingt ist zudem mit einer geringeren Lärmbelästigung durch den Straßenverkehr zu rechnen und mit der Entwicklung des Bahnhofs Diebsteich gewinnt der Bereich ohnehin an Attraktivität.

 

Wohlfühlraum Blockrandbebauung

Die Proportionen der zusammenhängenden Gründerzeitviertel schaffen eine Umgebung, in der sich die meisten Menschen wohlfühlen (wie hier z.B. die Ecke Lutterothstraße / Hellkamp). In den letzten Jahrzehnten ist viel in der urbanen Architektur experimentiert worden, aber die Raumaufteilung der Gründerzeitviertel (Verhältnis Hausgröße / Straßenbreite, geschlossene Blockrandbebauung) bilden nach wie vor das Ideal, in dem mutmaßlich die meisten Menschen leben wollen. Es wäre schön, wenn das bei der Stadtplanung und Erschliessung weiterer Flächen mehr berücksichtigt würde.

 

Bezahlbarer Wohnraum

Im Kerngebiet gibt es relativ wenige (ausreichend große und auch bezahlbare) Wohnungen für Familien, so dass viele in dem "Vor-der-Kinder-Zeit" bezogenen Wohnungen bleiben und sich quetschen oder aus dem Viertel wegziehen. Wenn die Kinder aber erst einmal in Kitas und Schulen sind, ist ein Ortswechsel meist mit sehr viel Aufwand verbunden. Und: Stadtrand ist nicht immer eine passende Option, wenn berufstätige Eltern im Innenstadtbereich arbeiten.