Ich habe den Eindruck, hier wird geradezu ein Sozialghetto geplant. Schön am Rande der Stadt, weit genug weg von Politikerwohnungen und Bauunternehmervillen. Ordentlich verdichtet und aufgrund der Umgebung gar nicht anders anbindbar als über ca. 2 Zufahrtsstraßen. Die kann man dann auch gut abriegeln, falls es irgendwann zu Unruhen kommen sollte. Schwarzmalerei? Wohl leider nicht. Hauptsächlich werden da ja später mall die ehemalige Flüchtlinge wohnen. Für die braucht man natürlich auch Wohnraum. Aber soviel in einem Ghetto zu konzentrieren, ist keine gute Lösung. Die sind sich ja keineswegs alle grün untereinander, wie man beispielsweise an den Kloppereien zwischen russisch- und türkischstämmigen Jugendlichen in unserem Bezirk Bergedorf schon sieht. Die Albaner hängen auch hauptsächlich untereinander zusammen und eine richtige Vermischung miteinander und mit den Deutschen findet kaum statt. Schade.
Wie andere hier schon geschrieben haben, glaube (leider) auch ich, dass Oberbillwerder keineswegs ein Wunschziel für erfolgreiche jungen Familien werden wird. Alle, die ich aus dieser Gruppe kenne, wollen nämlich aus vergleichbaren Wohngegenden rausziehen und nicht in so etwas hinein. Die meisten wünschen sich noch immer ein Haus mit Garten. Und stets als Eigentum. Aber keine Mietwohnungen in verdichteter Nachbarschaft. Und die wirtschaftlich weniger erfolgreichen wollen wenigstens möglichst friedlich zur Miete wohnen, für die kommt schon Allermöhe West (und sei es aus Vorurteilen) gar nicht erst in Frage.
(P.S. ich bin ausdrücklich KEIN AFD-/NPD-Sympathisant und Angstverbreiter)