Fuß- und Radverkehr vom PKW-Verkehr trennen

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Vorschlag

Zunächst möchte ich anregen, dass Hamburg sich von Freiburg Vauban und von der Hafencity in Malmö einiges abschauen kann. Zu Vauban gibt es hier Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Vauban_(Freiburg_im_Breisgau)

In der Nachkriegszeit wollte man den PKW-Verkehr unterirdsich abwickeln. Wie wäre es denn, wenn man in Oberbillwerder alle Straßen für PKWs auf der Ebene 0,5 baute und alle kombinierten Radschnellwege, Fußwege auf der Ebene -0,5? So könnten alle Fußgänger und Radfahrer z.B. von der S-Bahn kommend ohne Querung von Straßen jeden Hauseingang (Hinterhof, Garten) erreichen. Jedes Haus hätte so zwei gleichwertige Eingänge. Alle Straßen, die nicht der Erschließung (z.B Bus) dienen könnten als Tempo 20-Zone oder Spielstraße ausgewiesen werden. So könnte man auf Bürgersteige verzichten und einen breiten Boulevard anlegen. Geparkt werden sollte nur noch auf gekennzeichneten (gebündelten, überdachten) Quartiersparkplätzen (zentrale Carports) und in Tiefgaragen, wo vorranging E-Carsharing-PKWs vorzuhalten wären. So würden (verbundene) Innenhöfe und Straßen zum Verweilen einladen.

Nordwestlich der S-Bahn-Station Allermöhe sollte parallel zum Bahngraben ausreichend Platz bleiben, damit hier einmal eine Regiobahn-Linie von Allermöhe über Barsbüttel nach Ahrensburg als östliche Umfahrung Hamburgs gebaut werden kann. Wenn auch andere Regionalzüge aus Büchen und später aus Geesthacht hier halten, könnte ein dezentrales Drehkreuz für den ÖPNV geschaffen werden. Dies würde das nachhaltige Wohnen im grünen Stadtteil weiter begünstigen.

Alle Häuser sollten nach Süden ausgerichtet werden und eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung haben.

Im übrigen würde ich den Namen "Oberbillwerder" nur als Arbeitstitel nehmen. "Neue Mitte Altona" klingt auch schon blöd - "Altona Neustadt" würde viel besser passen. Wie wäre es mit "Allermöhe Gartenstadt" in Anlehung an "Wandsbek Gartenstadt"? - klingt doch gleich viel positiver, oder?

Für Rückfragen bin ich über den VCD erreichbar.

 
Autor/in: 
Alexander Montana