Als die U-Bahn im März 1991 nach Niendorf-Nord verlängert wurde, wurde die Taktung auf 10 Minuten eingestellt, mit der Begründung, dass nach Niendorf-Nord nur wenige Fahrgäste fahren würden. Mittlerweile hat sich die Situation stark geändert. Es gibt viele Schnelsener aus dem Märchenviertel (u.a.), die ab Niendorf-Nord in die Innenstadt zur Arbeit fahren und zurück. Des Weiteren fahren vom Niendorf-Nord mittlerweile Metro-Busse und Stadtbusse zu IKEA und weiter nach Eidelstedt, Klein Flottbek, Garstedt, Langenhorn und weiter nach Rahlstedt. Alleine das Fahrgastaufkommen (Mitarbeiter und Kunden) nach IKEA ist schon recht hoch. Hinzu kommt, dass immer mehr Pendler aus den Kreisen SE und PI an den Stationen Niendorf-Nord, Schippelsweg und Joachim-Mähl-Str. (Johannkamp) parken und auf die U2 umsteigen. Auch immer mehr Bewohner aus den nachverdichteten Bereichen nutzen mittlerweile die U2 vom Niendorf-Nord und den folgenden Stationen. Es sollte daher dringend jeder U2-Zug bis Niendorf-Nord fahren. Ob die Kosteneinsparungen (wie 1991 als Argument genannt) in der heutigen Zeit noch taugen, ist wirklich fraglich!