Belastungen durch den Verkehr

 
Qualität: 
Hier fühle ich mich wohl

Viele Belastungen sind auf den Verkehr zurückzuführen. Besonders belastend und auch gesundheitsschädlich ist der Fluglärm im Bereich Niendorf Markt, rund um den Tibarg, aber auch in Lokstedt und im Niendorfer Gehege. Der Fluglärm ist eine echte Beeinträchtigung der Lebensqualität.
An den vierspurigen Straßen (z. B. Kollaustraße, Lokstedter Steindamm, Vosselerstraße, Gärtnerstraße) sind Lärm und Schadstoffimmissionen hoch. Da der Bezirk weiter verdichtet wird (was ja angesichts der Wohnungsknappheit absolut sinnvoll ist), sollte ein Ziel sein, den Bestand an PKW nicht zu erhöhen, wenn möglich sogar zu reduzieren. Es kann die Lebensqualität und die Aufenthaltsqualität im Bezirk deutlich erhöhen, wenn nicht alle freien Flächen zugeparkt sind, sondern es Platz zum Verweilen und zum Begegnen gibt. Dies hat auch eine soziale Funktion.
Dies kann natürlich nur funktionieren, wenn ÖPNV und die Fahrrad-Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Mein Vorschlag wäre, Anreize für ein autoarmes Wohnen zu setzen und z. B. Wohnungen gezielt für Mieter und/oder Eigentümer ohne eigenen PKW anzubieten.
Es ist sehr zu begrüßen, dass Hamburg sich zum Ziel gesetzt hat, Fahrradstadt zu werden. Im Alltag erlebe ich leider, dass Radwege extrem schmal und extrem uneben sind. Aus meiner Sicht hat absolute Priorität, ebene und ausreichend breite Radwege zur Verfügung zu stellen. Zweitrangig finde ich die Frage, ob es Fahrradstreifen oder Fahrradwege sind - Hauptsache breit und eben.
Eine letzte Anmerkung: Diese Form der Bürgerbeteiligung finde ich sehr gut, und ich freue mich, dass ich meine Anmerkungen einbringen kann.
Freundliche Grüße
Ingrid Ahrens

Benutzername: 
Ingrid Ahrens