Die inzwischen sehr hohe und vor allem weiter zunehmende Bebauungsdichte in Schnelsen Nord macht eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und der Einkaufsmöglichkeiten dringend erforderlich. Der Roman-Zeller Platz bietet keine brauchbaren Einkaufsmöglichkeiten und die Frohmestraße ist ohne PKW nicht erreichbar. Da dort die Parkmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind, wird dann eher Niendorf Markt angesteuert. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bedeutet die Einkaufsfahrt eine fast 30-minütige Reise. Ähnlich verhält es sich beim Weg zur Arbeitsstätte. Das östliche Märchenviertel verfügt über keine brauchbare Anbindung an die AKN. Ein Ringbus über Klaus-Nanne-Str.-Grothwisch-A Burgwedel zurück über Schleswig Damm-Königskinderweg-Bönningstedter Weg (sollte ein kleinerer Bus wie im Treppenviertel Blankenese sein), könnte vielleicht einige zusätzliche Personen von der Straße auf den ÖVPN verlagern. Aktuell ist man auf mindestens 1-2 PKW pro Haushalt angewiesen, wenn die tägliche Wege in vertretbaren Zeitaufwand bewältigt werden sollen. Die Folge sind zunehmend zugeparkte und gefährliche, weil schlecht einsehbare, Straße. Insgesamt ist die Wohnqualität aber sehr gut.