KEIN (Einkaufs)zentrum am Behrmannplatz

 
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Hier muss sich etwas verändern

Ein Einkaufszentrum in Lokstedt würde nur noch mehr Autoverkehr erzeugen, insbesondere im Grandweg, der ohnehin schon überlastet ist. Zudem würde der Parkdruck sehr stark steigen, so dass die Anwohner keine Parkplätze mehr finden würden, was bereits heute schwierig ist aufgrund der Pendler, die ihr Auto hier abstellen und in die Busse steigen.
Ein Zentrum klingt romantisch, Tatsache ist aber, das die wenigen Läden in der Grelckstrasse bereits heute um das Überleben kämpfen bzw. schon aufgegeben haben, da die Lebensgewohnheiten der meisten Familien (Internetbestellungen, Einkauf in Flagship Stores in der Innenstadt, großer Samstags-Einkauf in einem Großsupermarkt mit Parkmöglichkeiten etc.) gar nicht genug Umsatz generieren wird. Es droht ein Zentrum mit Billig-Discountern und 1-Euro-Läden, siehe Tibarg Süd.
Sinnvoll ist ein kleines grünes Zentrum (Parkanlage), ggf. mit Kulturzentrum, um die Grelckstrasse aufzuwerten. Dazu müsste aber auch die Grelckstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

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Andreas Schulz

Kommentare

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Dem muss ich voll und ganz widersprechen. Wenn sie in einen Park möchten, dann gehen sie doch in den Von-Eicken-Park, den Amsinck-Park, den Willinckspark oder den Park an der Lohbek - solange es sie noch gibt! Der Alte Leute Park in der Vogt-Wells-Straße wurde ja schon halbiert. Völlig naiv, zu glauben, die Stadt würde dem DRK ein Grundstück für weit über 10 Millionen Euro abkaufen um dort einen Park anzulegen. Die bittere Wahrheit ist. Wenn dort kein Zentrum hinkommt, dann werden dort weitere Wohnungen gebaut. Es werden dann immer mehr Lokstedter Bürger. Und alle sind dann gezwungen in anderen Stadtteilen einzukaufen. Ihr Vorschlag erinnert ein wenig an den SPD-Politiker Rüdiger Rust. Der sagte einst: Er brauche kein Zentrum in Lokstedt, er fahre mit der U-Bahn zum Tibarg und kaufe dort ein. Das ist aber wohl nicht das, was die jungen Familien, die nach Lokstedt ziehen. Die möchten ihre Einkäufe am liebsten vor Ort mit dem Fahrrad erledigen können. Aber nun zur aktuellen Situation: Warum leiden wohl die Geschäfte - nicht nur in der Grelckstraße, sondern im ganzen Lokstedter Zentrum - not? Weil es nicht lohnt hier einzukaufen. Weil man hier nicht alles bekommt und daher ohnehin zum Tibarg zur Osterstraße oder nach Eppendorf / Winterhude (je nach Geldbeutel) ausweichen muss. Ein Zentrum am Behrmannplatz - und da bin ich mir ganz sicher, - würde das gesamte Lokstedter Zentrum beleben. Ein Zentrum mit ausreichend Parkgaragen, einem Platz zum Verweilen und Geschäften in denen man alles für den Wochenbedarf bekommt, würde dazu anregen auch mal wieder in der Grelckstraße zu bummeln. Einfach entspannt einkaufen, statt sich in der Innenstadt abzuhetzen. Auch ihren Einwand mit dem Verkehr verstehe ich nicht. Die Autos fahren (leider) ohnehin durch Lokstedt. Da könnten auch ein paar Autofahrer hier parken, einkaufen und unser Zentrum beleben. Für mehr Verkehr - denken Sie bitte mal darüber nach - sorgen die tregelmäßigen, aber völlig unnötigen und ökologisch unsinnigen Einkaufsfahrten von fast 30.000 Lokstedter Bürgern in andere Stadtteile. Und noch eins: Seien Sie nicht so ein Miesepeter wie Rüdiger Rust. Gönnen Sie uns Lokstedtern unser Zentrum! So wie es fast alle anderen Stadtteile haben. Sie können ja weiterhin im Internet oder in der Innenstadt einkaufen. Das ist dann Ihr Problem.

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Es stimmt, die Lebensgewohnheiten der Lokstedter haben sich verändert. Früher konnte man in Lokstedt alles kaufen was man brauchte. Wir hatten hier Fischläden, Schlachter, Reformhaus, Gemüseläden auch abseits der Hauptverkehrsstraße, Eis-Cafés, Spielzeugladen, Kurzwaren, Schreibwaren, Buchladen, Zoogeschäft, Teeladen, Feinkost Behrmann… Heute setze ich mich ins Auto und fahre nach Winterhude oder Niendorf (ehemals auch nach Eppendorf und in der Osterstraße, da bekomme ich heute keinen Parkplatz mehr) und erledige meinen Einkauf dort. Dann besorge ich dann auch manchmal Blumen, Zeitungen und gehe zur Apotheke, weil es auf dem Weg liegt. Das hätte ich auch in der Grelckstraße bekommen. Aber da fahre ich dann nicht noch extra hin. War schon stressig genug sich auf den vollen Straßen in den nächsten Stadtteil zu quälen und einen Parkplatz zu suchen. Im Lokstedter Zentrum fehlt es an einem attraktiven Geschäftemix für die über die einfachsten Dinge des täglichen Bedarfs hinaus gehende Versorgung. Sie sind der Meinung, wenn die Grelckstraße gesperrt würde, dass der Umsatz der wenigen Geschäfte so bleibt? Aber die Menschen die heute mit dem Auto kommen, bleiben dann wohl weg. Es gibt ja keine Parkmöglichkeiten in der Nähe. Ich glaube, wenn es am Behrmannplatz ein Einkaufszentrum geben würde, dass die Menschen überwiegend zu Fuss oder mit dem Rad kämen, statt mit dem Auto in Nachbarstadtteile zu fahren. Aber ein Parkhaus sollte aus unterschiedlichsten Gründen trotzdem vor Ort sein. 1-Euro-Läden und Billig-Discounter in einem neuem Zentrum? In der Lage mitten in Eimsbüttel, mit der Lokstedter Kaufkraft da würden sich große Geschäfte drum reißen. Daher sollten auch kleine günstige Läden angesiedelt werden. Am Behrmannplatz eine Parkanlage zu gestalten ggf. mit einem Kulturzentrum, finde ich gut. Aber es ist zu wenig und macht alleine wenig Sinn.