Mobilität und Infrastruktur

Verkehrs-Themen

Autoverkehr ist zu aggressiv

Der motorisierte Verkehr ist allgemein sehr aggressiv. Das stört sowohl als Autofahrer, aber insbesondere als Radfahrer und Fußgänger. Ständig hat man das Gefühl, dass man gleich angefahren wird. Eine bessere Verkehrsüberwachung des stehenden und fließenden Verkehrs genauso wie eine Infrastruktur die langsameres und vorausschauenderes Fahren unterstützt, sollte überall im Bezirk Anwendung finden.

 

Parkraum "Paul-Sorge-Strasse"

Die Paul-Sorge-Straße als mittlere Achse (Friedrich-Ebert-Str. / Garstedter Weg) sollte durchgängig für Auto frei befahrbar sein. Hierfür ist dringend ein dauerhaftes Halteverbot für den gesamten Straßenzug vom Tibarg bis zum Niendorf-Nord nötig. Es kommt immer zu gefährlichen Fahrsituationen, gerade in der dunkleren Jahreszeit.

 

Fahrradweg

Der Fahrradweg, der von der Bogenstrasse in Richtung Mansteinstraße führt, muß an der Kreuzung Bismarckstraße/Mansteinstraße gezielt auf die Straße geleitet werden, da momentan der Großteil der Radfahrer weiter über den Bürgersteig in der Mansteinstraße bis zum Eppendorfer Weg fährt.
Eine Tiefgarage im Generalsviertel wäre eine große Entlastung angesichts der katastrophalen Parksituation.
Die Tempo 30 Zone könnte auf die Mansteinstraße ausgeweitet werden.

 

Sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Carsharing fördern

Ich würde Stahlbügel an allen U-Bahn-, S-Bahn- und Bushaltestellen sehr begrüßen, damit man dort einigermaßen sicher sein Fahrrad abstellen kann. Diese Stahlbügel sollten auch für alle Neubauprojekte bzw. öffentlichen Gebäude Pflicht werden.
Über bewachte Parkhäuser, beispielsweise am Verkehrsknotenpunkt Schlump, könnte ebenfalls nachgedacht werden.

 

Verkehrsberuhigung Schleswiger Damm zw. Marek-James-Str. und Holsteiner Ch. einrichten

Der Berufsverkehr morgens und abends lässt diesen Abschnitt des Schleswiger Damms häufig zur Rennstrecke werden. Die Frequenz in dieser Zeit ist m. E. viel zu hoch für ein ausgewiesenes Wohngebiet und 30iger-Zone. Die damit verbundenen Gefahren für Autofahrer (rechts vor links Grothwisch) und für querende Fußgänger und Radfahrer sind hier unverhältnismäßig hoch.

 

Verkehrserziehung stärken

Ein erster kleiner Hebel zum besseren Miteinander im Straßenverkehr wäre ein besseres Wissen über die aktuellen Verkehrsregeln, z.B. über einzuhaltende Abstände beim Überholen von Fahrrädern. Das Foto zeigt ein Überholmanöver von zwei Radfahrern durch einen HVV-Bus vor einer scharfen Kurve in der Quickbornstraße in der Tempo-30-Zone (nächste Frage: ab wann und bis wo gilt dieses spezielle Tempo-30-Schild?) bei durchgezogener Mittellinie.

 

Verminderung des Durchgangverkehrs

Die "Fahrradstraße" Harvesterhuder Weg wird leider weiterhin von vielen Autofahrern als Durchgangsstraße benutzt. Dabei ist dies eigentlich ein Fahrradweg. Das führt dazu, dass Fahrradfahrer weiterhin ungerne den Harvesterhuder Weg nutzen und auf dem "alten" Fahrradweg in der Grünanlage nutzen. Eine komplette Sperrung des Harvesterhuder Wegs für Autos ist nicht Praktikabel, weil sonst die Anwohner nicht zu ihren Wohnungen kommen würden.