Die gestellte Zielsetzung lässt für den Radverkehr nichts gutes erwarten. Rot-Grün hat uns im Koaliationsvertrag und auch später versprochen, bis zu den 2020er Jahren den Radverkehrsanteil auf 25% zu erhöhen - dann muss aber auch die Planung danach ausgerichtet werden. Jeder Radfahrer mehr ist annhähernd ein Auto weniger!
Statt dessen heißt es: "Die Leistungsfähigkeit der Elbchaussee für den PKW-Verkehr soll durch die Umgestaltung nicht beeinträchtigt und in Kreuzungsbereichen, wo es möglich ist, verbessert werden."
Für den Radverkehr bleibt der Rest: es sollen "dort, wo es möglich ist, Schutzstreifen oder Radfahrstreifen eingerichtet werden."
Das reicht nicht, um den Radverkehr wirklich attraktiv zu machen! Wir brauchen sauber gegen den Kfz-Verkehr sowie zu Fußwegen abgegrenzte Radwege statt so gennanter "Schutz"streifen, die mangels physischer Barriere keinerlei Schutz bieten.
Die Zielsetzung muss dringend überarbeitet werden und dem Fuß- und Radverkehr Priorität einräumen!
Zielsetzung überdenken!
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