Baut ein Wohngebiet für junge Familien und kein Ghetto !

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Kritik

Wenn wirklich wie geplant 7000 Wohnungen mit 18.000 Bewohnern in Oberbillwerder entstehen sollen, dann wäre das alles andere als ein Ort für junge Familien. Die Bebauung müsste dann noch deutlich stärker verdichtet werden als in Neuallermöhe-West, sonst passt das flächenmäßig nicht. Insofern plant Ihr da gerade einen sozialen Brennpunkt wie Steilshoop oder Mümmelmannsberg. Wenn es Euch Planern wirklich Ernst damit ist, dass hier junge Familien wohnen sollen, dann muss die Anzahl der Wohnungen drastisch reduziert werden und es sollte eine Bebauung geplant werden wie in Allermöhe-Ost, sprich hauptsächlich Reihen, Doppel- und Einzelhäuser. Oder war das gar nicht so ernst gemeint mit den jungen Familien?

 

Kommentare

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Allerdings. Was mich nachdenklich werden lässt, ist die Lage der vier neuen 'mehr Stadt an neuen Orten'-Großsiedlungen. Die liegen alle unmittelbar neben älteren Großsiedlungen, die von vielen Hamburgern als soziale Brennpunkte betrachtet werden (ob zu Recht oder zu Unrecht). Das kann kein Zufall sein, es hätte ja noch viele andere Grünflächen in Hamburg dafür gegeben. Insofern glaube ich nicht, dass hier wirklich die jungen, aufstrebenden Familien hin ziehen sollen, die sonst in die Speckgürtel gezogen wären. Denn die legen bekanntermaßen viel Wert auf eine ruhige, familienfreundliche Lage und werden niemals in die Nähe von Großsiedlungen mit schlechtem Ruf ziehen. Und sie legen Wert auf Gärten für die Kinder, deshalb ziehen sie doch aus Wohnungen in Reihen- oder Doppelhäuser im Grünen außerhalb der Stadt. Die geplanten Hochhausgroßsiedlungen sehen mir mehr nach neuen Folgeunterkünften für Flüchtlinge aus. Ich bin für die Flüchtlinge und damit für Integration. Wie soll die gelingen, wenn diese Menschen in Hochhaussiedlungen an den Stadtrand abgeschoben werden ohne eine gute soziale Durchmischung?