Sehr geehrte Damen und Herren,
nach dem bisherigen Umbau der Osterstraße gibt es aus meiner Sicht an unterschiedlichen Stellen Planungsfehler bzw. Optimierungsmöglichkeiten:
Auf der Höhe der Deutschen Bank/Tchibofililale befindet sich eine Mittelinsel. Auf der Straßenseite stadteinwärts, d.h. auf der Seite der Deutschen Bank Filiale) befindet sich eine Parkbucht genau am Übergang zum Mittelstreifen. Wenn dort, wie es in Eimsbüttel nicht unüblich ist, zwei größere PKW bzw. SUV parken, ist ein Übergang zur Mittelinsel, gerade für Menschen mit Gehhilfen, nicht mehr möglich. Gerade diesen Bürgern soll die Mittelinsel aber ein sichereres Überqueren der Osterstraße ermöglichen. Die Parkbuchten genau dort, wo die Mittelinsel gelegen ist, scheint mir hier widersinnig.
Daneben gibt es weiterhin Probleme bei den Schutzstreifen für Fahrradfahrer. Nachdem die lokalen Medien über das "Wildparken" auf den Mittelstreifen berichtet haben, wurden vorläufige Maßnahmen zur Eindämmung dieses Problems getroffen. Bisher nicht gelöst sind die Fälle des Parkens auf den Schutzstreifen. In der Broschüre "Radfahrstreifen und Schutzstreifen. Sicher und komfortabel Rad fahren" der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt verweist die Stadt zwar darauf, dass ein Halten bis zu drei Minuten auf den Schutzstreifen erlaubt sei. Wer sein Fahrzeug allerdings verlässt, beispielsweise um im Imbiss oder einer der Bäckereien auf der Osterstraße einzukaufen, der parkt gem. § 12 Abs. 2 StVO. Bisher wird gegen dieses Fehlverhalten nur wenig unternommen; es wird eher als Kavaliersdelikt hingenommen und Fahrradfahrer müssen immer wieder auf die Fahrbahn ausweichen. Damit ist aber gerade dem bezweckten Schutz der Fahrradfahrer, wie er von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in der o.g. Behörde gelobt wird, gerade nicht gedient.
Hier besteht Nachbesserungsbedarf!