Oberbillwerder viel kleiner planen

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Hier muss etwas passieren

Oberbillwerder sollte erheblich kleiner gebaut werden. Die Gesamtanwohnerzahl sollte 5000 nicht überschreiten, dann würde es auch nicht zu einem Verkehrskollaps in Bergedorf kommen wie er im Moment zu befürchten ist.

 

Kommentare

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Ich befürchte, dass die Infrastruktur an Straßen und ÖVPN auch für 5000 Bewohner nicht reichen. Denn der Verkehr ist jetzt schon kurz vorm Kollabieren. Und es kommen durch diverse Wohnungsbauprojekte rund um den Schleusengraben und Lohbrügge ab nächstem Jahr sukzessive ca. 4000 Menschen dazu, die auch S-Bahn oder Auto fahren wollen...

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Ich wohne seit Jahren in Bergedorf und pendele täglich mit dem Auto in die Innenstadt. Es gibt hier momentan keinen "Verkehrskollaps". Im Berufsverkehr steht man manchmal eine Ampelphase länger an den Kreuzungen. Das ist es dann aber auch schon. Verglichen mit anderen Pendelstrecken is die Situation im Straßenverkehr hier sehr gut. Die Erzählungen von ständig überlasteten Straßen und unzumutbaren Zuständen sind lediglich Stimmungsmache und Hörensagen. Mit den neuen Wohngebieten wird der Verkehr steigen und vielleicht auch an einzelnen Punkten zu hohen Bealstungen führen, das ist aber nicht gleichbedeutend mit einem "Kollaps". Ich bin sehr dafür, über die anstehenden Bauprojekte und die Veränderungen von Bergedorf kontrovers zu diskutueren. Nur sollten die vorgebrachten Argument dann auch auf Tatsachen beruhen.

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Sorry, aber die Argumente gegen Oberbillwerder beruhen auf Tatsachen. Es gibt ein vom Bezirksamt bauftragtes Verkehrsgutachten, das zu dem Schluss kommt, dass das Straßennetz um Oberbillwerder die neuen Verkehre nicht aufnehmen kann. Es ist z.B. von holländische Rampen vom Ladenbeker Furtweg zur B5 die Rede (geht nicht, weil man dafür in das Natur- und Landschaftsschutzgebiet bauen müsste). Und die S-Bahn reicht auch nicht aus, da sie zu den Hauptverkehrszeiten bereits am Limit ist.

Kommentar: 
Oberbillwerder sollte nicht in der Grössendimension gebaut werden, sondern wesentlich kleiner. Auch andere Standorte in der Region sind auszuloten.Für Billweder sollte auch gelten wie für die gesamten Vier u. Marschlande das vorrangig eine Ortskernverdichtung geplant werden sollte. Auch in Billwerder sollte geprüft werden inwieweit ein verträgliches Maaß an Bebauung im Ortskern bei der Kirche möglich wäre, anstatt auf der grünen Wiese in Oberbillwerder. Durch Bebauung z.B. Südlich der A1 und Nördlich des Mittleren Landweg könnte zwischen der Billwerder Kirche und der S Bahn Strecke der Ortskern ausgebaut werden und durch die Nähe zur Autobahn und zur Stadt ein Großteil des Täglichen Verkehrsaufkommens aus den Vier u. Marschlanden rausgehalten werden. Wohlgemerkt in wesentlich geringerem Ausmaß !!