Ein Hochwasserkonzept wird dringend benötigt

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Hier muss etwas passieren

Beim Hochwasser an Himmelfahrt wurden viele Fehler gemacht. Ein zukunftsfähiges Konzept müsste erstellt werden, damit sich solche Vorkommnisse nicht wiederholen können:
- Der Wasserinhalt der Keller des Unfallkrankenhauses Boberg wurde anscheinend den Hang hinunter in die Boberger Niederung gepumpt (die Schneisen im Naturschutzgebiet waren offensichtlich) und hat hier mindestens 140 Häuser unter Wasser gesetzt
- Die Schleuse zur Elbe wurde viel zu spät geöffnet, deshalb stand das Wasser 12 Stunden länger als nötig
- Es gab keinen Katastrophenplan, eine bessere Vorbereitung ist dringend notwendig
- Zukünftig sollte für solche Katastrophenfälle unbürokratische Hilfe seitens des Bezirks geleistet werden

 

Kommentare

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Meine volle Zustimmung zu oberen Beitrag. Ergänzen möchte ich: 1. Alte Schöpfwerke (z.B. Auf der Bojewiese) müssen wieder in Betrieb genommen und neue (in Alt-Nettelnburg) gebaut werden. 2. Die Krapphofschleuse, die den Schleusengraben und Alt-Nettelnburg in die Dove Elbe entwässert, muss früher geöffnet werden! Als sie erst Stunden nach dem Starkregen geöffnet wurde, konnte man zusehen, wie das Wasser weniger wurde - da waren die Schäden für die Alt-Nettelnburger aber schon so immens. 3. Es fehlen Entwässerungsgräben, Überlauf- und Retentionsflächen, Vorfluter, Rückschlagventile in der Kanalisation. Die sollten bitte VOR dem nächsten Starkregen nachgerüstet werden.