Viele Grünflächen liegen direkt an stark befahrenen Straßen. Hier sollten möglichst effizienten Lärmschutzwände errichtet werden, damit die eigentliche Erholungsqualität der Grünflächen nicht so stark vom Autoverkehr reduziert wird.
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Die Bettelampelfunktion muss flächendeckend an allen Ampeln beseitigt werden. Die Diskriminierung von Fußgängern, Mobilitätseingeschränkten und Radfahrern durch Bettelampeln ist an Krassheit nicht zu übertreffen. Zu Fuß gehen und Radfahren sind die beiden effizientesten Verkehrsarten in Eimsbüttel. Es gibt keinen vernünftigen Grund, diese Effizienz mithilfe von Bettelampeln zu so heftig zu minimieren. Es müssen als erstes die Ampeln umprogrammiert und in einem zweiten Schritt die Schalter demontiert werden, damit alle sofort erkennen können, dass das nächste Grün automatisch kommt.
Das Gehwegparken muss grundsätzlich und im ganzen Bezirk abgeschafft werden. Die Gehwege sind - man kann es schon am Wort erkennen - zum Gehen geplant worden, jedenfalls nicht zum Abstellen von Autos.
Vorgehensweise:
- die Anordnungen für das Gehwegparken im ganzen Bezirk aufheben
- alle von Autos zerstörten Gehwege instandsetzen, Stolperfreiheit wiederherstellen
- durch flächendeckende Polleraufstellung zukünftiges Gehwegparken physisch verhindern
Bis auf wenige Ausnahmen auf den Hauptverkehrstraßen sollte flächendeckend Tempo 30 im Bezirk eingeführt werden.
Vorteile:
- weniger Verehrstote und Schwerverletzte
- weniger Lärm
- bessere Luft
- viel weniger Ampeln
- viel weniger "Schilderwald"
- geringere Betriebskosten für Ampeln und Schilder
- mehr Lebensqualität
- besserer Verkehrsfluss für alle
Nachteile:
- keine
Die Proportionen der zusammenhängenden Gründerzeitviertel schaffen eine Umgebung, in der sich die meisten Menschen wohlfühlen (wie hier z.B. die Ecke Lutterothstraße / Hellkamp). In den letzten Jahrzehnten ist viel in der urbanen Architektur experimentiert worden, aber die Raumaufteilung der Gründerzeitviertel (Verhältnis Hausgröße / Straßenbreite, geschlossene Blockrandbebauung) bilden nach wie vor das Ideal, in dem mutmaßlich die meisten Menschen leben wollen. Es wäre schön, wenn das bei der Stadtplanung und Erschliessung weiterer Flächen mehr berücksichtigt würde.
Im Bezirk fehlen (wie auch in ganz Hamburg) durchgehende Wege für Fahrräder. Exemplarisch ist hier ein Punkt auf die Kollaustraße gesetzt, welche die Haupttrasse für alle Niendorfer oder Schnelsener Fahrradfahrerist, die nach Eimsbüttel / Eppendorf / City müssen. Eine eigene, durchgehende Spur für Fahrräder auf der Kollaustraße würde das Fahrradfahren sicher attraktiver und v.a. sicherer machen. Dies gilt natürlich auch für alle anderen wichtigen Achsen und Wege in Hamburg. Als Beispiel sei hier das oft erwähnte Fahrradkonzept in Kopenhagen genannt (siehe Link)
Der Neubau des Hamburger und Germania Ruder Clubs von allen Seiten so hell und blendend beleuchtet, dass man auf dem unbeleuchteten dunklen Alsterweg kaum die entgegenkommenden Jogger und Fußgänger sehen kann.