Ausbau der Radwege in Bergedorf
Gast am 27. August 2018 - 22:58In Bergedorf sollten die Radwege besser von den Straßen getrennt werden, um die Wahrscheinlichkeit von Verkehrsunfällen zwischen Autos und Radfahrern zu senken.
In Bergedorf sollten die Radwege besser von den Straßen getrennt werden, um die Wahrscheinlichkeit von Verkehrsunfällen zwischen Autos und Radfahrern zu senken.
Der Hamburger Speckgürtel wächst und wächst. Dazu zählen auch Orte wie Wentorf, Reinbek, Börnsen, Escheburg und co. Damit der Verkehr aus diesen Gebieten die Verkehrsachsen Richtung Innenstadt nicht überlastet, sollten die Hauptstraßen in Bergedorf weiter ausgebaut werden. Dazu zählt vor allem die B5!
Es gibt Planungen, Oberbillwerder über den Billwerder Billdeich und den Ladenbeker Furtweg an die B5 anzuschliessen. Hierfür wären große Auffahrten mitten durch das Naturschutzgebiet Boberger Niederung nötig. Das wäre eine Katastrophe für den Naturschutz und sämtliche Anlieger, die dann hier zukünftig erheblichen Lärm durch tausende von Autos täglich verkraften müssten.
Der ÖPNV in den Vier- und Marschlanden muss zwingend ausgebaut werden. Ein 20-Minuten-Takt in der Nebenverkehrszeit (NVZ) und einen 10-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit (HVZ) sind bei steigender Bevölkerungszahl unerlässlich. Das steigert die Mobilität sowie die Lebensqualität, weil das Auto häufiger stehen gelassen werden kann und reduziert dadurch gleichzeitig den Autoverkehr in den Dörfern, weil mehr Menschen in den Bus steigen. Die Nutzerzahlen steigen bei verbesserten Angebot automatisch. Diese Maßnahme steigert die Attraktivität des Landgebiets.
Zwar wird die Verstärkerlinie S2 ab Dezember morgens und abends jeweils eine Stunde länger fahren - dies erscheint mir allerdings nicht ausreichend. Ein durchgängiger 5-Minutentakt zwischen Bergedorf und Elbgaustrasse innerhalb des Zeitraumes 5:00 - 23:00 Uhr würde die Attraktivität der Linie deutlich steigern. Außerhalb der Hauptverkehrszeiten könnten Kurzzüge fahren, um ggf. Engpässen bei der Zugkapazität zu begegnen. Der Takt von und nach Aumühle könnte dementsprechend auf 10 Minuten reduziert werden.
In Höhe des Hauses Weidenbaumsweg 93 wird der ansonsten separat geführte Radweg für einen kurzen Abschnitt zu einem Fußweg mit Zusatzzeichen Radfahrer frei. Leider ist vielen Radfahrern die Bedeutung dieses Zeichens (Schritt fahren, Fußgänger haben Vorrang) nicht bekannt, so dass dieser Abschnitt mit hohem Tempo und unter Gefährdung von Fußgängern durchfahren wird.
Mutig sein: Ab Bergedorfer Straße den Weidenbaumsweg zur Sackgasse "bis Parkhaus CCB frei" machen.
Auf der anderen Seite keine Zufahrt in den Weidenbaumsweg vom neu gebauten Kreisverkehr Weidenbaumsweg/Ernst-Manitus-Straße/Alte Holstenstraße für den privaten PKW-Verkehr schließen und den Weidenbaumsweg zur Sackgasse machen, wobei die Straße "Am Bahnhof" weiterhin für einen "Ringvekehr" von Taxen, Lieferanten und Krankentransporten u.ä. genutzt werden kann.
Schon hat man nicht mehr das Chaos und die Gefahrensituationen vor dem Bahnhof.
Das P+R Parkhaus, welches über die Johann-Meyer-Straße angefahren wird sollte man zu einem Fahrrad- uind Carsharring Parkhaus umfunktionieren, wobei das untere Deck ausschließlich Fahrradfahrern vorbehalten sein sollte. Das runde P+R Parkhaus, welches über die B5 angefahren wird, sowie das Parkhäuser des Marktkaufcenters, des CCB und des CCB Fachmarktzentrum sollten als Alternative ausreichend sein.
Auf der Straße werden Abends oft die Autos ausgefahren, lediglich beim bereits vorhandenen Blitzer wird kurz abgebremst.
Diese Kreuzung ist einer der wichtigsten Knotenpunkte zu Stoßzeiten. Auf Grund der Weitläufigkeit ist sie leider auch unübersichtlich. Gleichzeitig ist es der Hauptschulweg für Kinder, welche aus Nettelnburg weiterführende Schulen besuchen. Die Option Kreisverkehr stand meines Wissens nach im Raum aber es geht nicht voran und im Zuge des Weidenbaumwegs und der Bille wird ein Wohnblock nach dem anderen fertiggestellt, womit die Verkehrslage verschärft wird.